#Bienenfreund

Wir können mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie ein insektenfreundlicher Garten aussehen kann. Und: Schön wäre es doch, wenn wir Vielfalt in den Garten bringen – nicht nur auf Pflanzen- sondern auch auf sozialer Ebene.

Dr. Mirko Lunau
Imker
hauspost.de

Nicht nur für Bienen gut

Wir von maxpress nutzen unseren offenen Garten für eine Auszeit, kreatives Denken und in den schönen Tagen des Jahres sicher auch einmal für Kundenveranstaltungen. Zwischen friedlichem Gesumm und an der frischen Luft ist vieles möglich!

Mittlerweile wohnen vier Bienenvölker in unserem hauspost-Bienengarten. hauspost-Honig gibt es auch schon. Lecker!
Aus einem süßen Traum wurde also Wirklichkeit.

Annegret Grimm

Es summt in der Leitung...

Möchten Sie Bienenfreund werden?
Wir freuen uns auf Ihre Fragen zum Projekt!

Annegret Grimm – Assistenz der Geschäftsführer
ang@maxpress – (0385) 760 520

27.09.19

Anpacken im Bienengarten

Jeder kann jetzt mitmachen

Krösnitz • Äpfel pflücken, Kräuter anbauen, Wege anlegen, Zäune setzen und dabei immer den fleißigen Bienen zuschauen. Im Bienengarten auf der Krösnitz dürfen hauspost-Leser und Gartenfreunde künftig zusammenkommen, sich kennenlernen, anpacken und vielleicht auch die Erfolge der Arbeit gemeinsam ernten.

„Wir suchen Menschen mit Gartenerfahrungen und handwerklichem Geschick, aber auch fleißige Köpfe, die einfach nur dazu lernen wollen oder Ideen einbringen. Jeder ist herzlich willkommen“, sagt Holger Herrmann vom Stadtmagazin hauspost. „Inspiriert wurden wir von zahlreichen Nachfragen zu unserem Bienenprojekt. Unsere Leser haben uns von Stadtgärten in Berlin und Leipzig berichtet. Da treffen sich Interessierte zum Gärtnern und lernen sich dabei kennen. Jeder darf sich frisches Obst, knackige Tomaten oder Kräuter mit nach Hause nehmen. Eine schöne Idee, warum also nicht in Schwerin?“

Schon jetzt wird der Bienengarten von vier Bienenvölkern „bewirtschaftet“. Imker Mirko Lunau und Mitarbeiter der hauspost beobachten und betreuen die Bienen, wenn sie ihren Honig aus der Nachbarschaft zusammen sammeln. Der erste Honig kommt schon zum Jahresende.

Nun soll aber auch der restliche Kleingarten urbar gemacht werden und künftig gemütlicher Treffpunkt für Menschen sein. Noch im Herbst könnten die Planungen dazu abgeschlossen und die ersten Hochbeete, Zäune und Beete entstehen. „Dafür brauchen wir fleißige Hände“, so Holger Herrmann. „Wer also Lust hat, dabei zu sein, kann sich bei uns melden und anderen von der Idee erzählen.“

Nächster Termin im Bienengarten

Das erste Treffen der Interessenten findet am 17. Oktober 2019, 17 Uhr in der Stadionstraße 1 statt. Anschließend geht es in den Bienengarten. Fragen und Anmeldungen unter Telefon (0385) 760 520 oder per E-Mail an ang@maxpress.de.

26.08.19

Beste Bedingungen im Bienengarten

Vier Völker haben sich in einer Parzelle auf der Krösnitz eingewöhnt und entwickeln sich prächtig

Gartenstadt • Das Bienenjahr neigt sich dem Ende und die fleißigen Insekten ziehen sich zunehmend in ihre Beuten zurück. Dort bereiten sie sich auf den Winter vor. Vier Völker haben dafür in der Kleingartenanlage Ostorf nun einen perfekten Ort gefunden. Ende Juli hat Demeter-Imker Dr. Mirko Lunau vier jungen Schwärmen im hauspost-Bienengarten ein neues Zuhause gegeben.

Nachdem das erste hauspost-Bienenvolk Opfer einer „bockigen” Attacke wurde, konnte es nicht länger auf der Krösnitz bleiben. „Ein Umzug ist innerhalb eines gewissen Umkreises nicht möglich, wenn die Bienen sich in der Gegend erstmal eingeflogen haben”, erklärte Mirko Lunau den traurigen hauspost-Redakteuren. Doch schnell war eine neue Lösung gefunden – in der benachbarten Kleingartenanlage. Eine leerstehende Parzelle mit rund 550 Quadratmetern bietet genug Platz zum Entfalten und beste Bedingungen. „Hier haben die Bienen eine große Vielfalt an Pollen und es blüht das ganze Bienenjahr über etwas”, weiß der Imker. Und so brachte er im Juli vier Bienenschwärme mit auf die Krösnitz und stellte sie im neuen Bienengarten auf. Die jungen Völker hatten sich während der Schwärmzeit neu zusammengefunden und dürfen nun auf der Krösnitz wachsen und gedeihen.

Und das tun sie. „Den Bienen geht es wirklich sehr gut. Sie haben mit den Wintervorbereitungen begonnen, ordentlich Honig eingelagert und brüten fleißig. Ein Volk war sogar so eifrig, dass es erneut geschwärmt hat”, berichtete Mirko Lunau bei einem Kontrolltermin Anfang August. Vorsichtig entnahm er dabei einzelne Waben  und begutachtete den herausnehmbaren Boden der vier Beuten. „Darauf sehen wir sehr gut die vielen verschiedenen Pollenarten, die die Bienen gesammelt haben. Sollte es einen Milbenbefall geben, kann man das ebenfalls erkennen.”

Um den Bienen durch den Winter zu helfen, prüft der Imker, ob genug Honig in den Waben eingelagert ist. 18 bis 20 Kilogramm braucht jedes Volk über die kalten Monate. Bei den jungen Schwärmen muss Mirko Lunau ein wenig zufüttern – Zuckerlösung, natürlich in Demeter-Qualität. Bei Milbenbefall behandelt er mit Oxalsäure, doch das ist bei den Krösnitz-Bienen noch nicht nötig. „Hier sieht alles sehr gut aus”, lobt der Imker. Ein Blick über und hinter den Zaun des Bienengartens ist übrigens ausdrücklich erlaubt.

Jetzt auf einen Besuch vorbeikommen!

In der Kleingartenanlage Ostorf im Pappelweg 5 versteckt sich der grüne Bienengarten der hauspost.
 Gelbe Schilder mit unserem Bienen-Logo zeigen ab der Stadionstraße den Weg zur richtigen Parzelle. Wer neugierig ist, kann die vier emsigen Völker dort gerne einmal besuchen. Egal ob einfach nur Bienenfreund oder bienengeisterte Schulklassen – die hauspost nimmt gerne alle Interessierten mit auf einen kleinen Ausflug in die Welt der fleißigen Insekten. Termine dafür können ganz einfach per Telefon unter der (0385) 760 520, per Mail unter ang@maxpres.de oder persönlich mit der hauspost bei maxpress in der Stadionstraße 1 gemacht werden. Wir freuen uns auf euch!

Honig ist mehr als nur ein Lebensmittel

Mit Honig lässt sich nicht nur süßen. Er hat darüber hinaus auch Eigenschaften, die ihn zum Beispiel als Hausmittel bei kleineren Wehwehchen oder als Schönheitshelfer geeignet machen. Schon in der Antike wurde Honig als Heilmittel geschätzt. Er enthält viele wichtige Antioxidantien, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Als Virenkiller tut Honig besonders bei Erkältungen gut.

Aber auch bei äußerlicher Anwendung macht sich beispielsweise seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung bemerkbar. Warum nicht mal eine Honig-Schönheitskur machen? Dafür einfach je drei Esslöffel Honig und Magerquark vermengen, auf dem Gesicht verteilen, einwirken lassen und abspülen – Naschen ist erlaubt!

Guten Appetit: Das blüht im Sommer für die Stadtbienen

Blutweiderich
 • Gurkenkraut
 • Ehrenpreis
 • Fette Henne
 • Flockenblume
 • Glockenblume
 • Himbeere
 • Brombeere
 • Himmelsleiter
 • Klee
 • Katzenminze
 • Kornblume
 • Lilie 
• Linde
 • Flammenblume
 • Schmucklauch
 • Seidenpflanze
 • Sonnenblume
 • Sonnenbraut
 • Steinklee
 • Thymian
 • Waldrebe
 • Wegwarte
 • Wicke
 • Wiesenknöterich


28.05.19

Bienenvölker fördern Bewusstsein

Auf der Krösnitz haben die fleißigen Insekten ein neues Zuhause gefunden und sich eingelebt

Gartenstadt • „Was soll die Biene in der Stadt?“ Diese Frage stellen sich wohl viele, wenn sie davon hören, dass die summenden Völker auf den Dächern des Schlosses, des Stadthauses und ins Freilichtmuseum Mueß einziehen. Der Demeter-Imker Dr. Mirko Lunau begleitet diese drei Projekte – und nun ein viertes. Auch auf der Krösnitz entsteht ein kleines Bienenparadies.

Vorsicht bugsiert Mirko Lunau mit einiger Hilfe den schweren Bienenkasten an seinen neuen Standort. Rund 40.000 Bienen summen darin wild hin und her. „Sie sind ein wenig aufgeregt. Immerhin fahren sie nicht sehr oft im Auto mit”, sagt der Imker zwinkernd. Dann zieht er langsam und bedächtig den Klebestreifen ab, der das Flugloch verschließt. Neugierig dringen die Bienen an die frische Luft und starten zu ihren ersten Erkundungsflügen. Ungefähr zwei Tage wird es dauern, bis sie ihr neues Zuhause auf dem Gelände der Unternehmensgruppe Kämmerer erkundet haben.

Doch warum hier, mitten in der Landeshauptstadt? „Wir wollen die Ansiedlung von Bienenvölkern fördern – und das natürlich am liebsten hier auf der Krösnitz, vor unserer Haustür”, erklärt Holger Herrmann, Chefredakteur der hauspost, die das Bienenprojekt ins Leben gerufen hat. „Die Nähe zu den Völkern ist uns deshalb wichtig, weil wir das ganze Projekt nicht nur aktiv, sondern auch medial begleiten wollen. Es geht uns nicht darum, ganz viel Honig zu ernten. Wir wollen das Bewusstsein für die Biene schärfen.”

Über alle Kanäle – vom hauspost-
Magazin über den Online-Auftritt bis hin zu den Sozialen Medien – werden die Redakteure den Einzug und die Entwicklung der Bienen begleiten. Regelmäßig liefern sie spannende Fakten rund um Biene, Honig und Imker sowie einzigartige Einblicke in das Leben der Bienenvölker. So nehmen Dr. Mirko Lunau und das Magazin alle Anwohner, Bienenfreunde und Interessierte mit auf die spannende Reise und geben Tipps, was sie selbst für die Insekten tun können.

Auch auf die Frage, ob ein Bienenvolk in der Stadt Sinn macht, gibt es eine Antwort: „Auf jeden Fall”, sagt Dr. Mirko Lunau. Monokulturen und Pestizide machen das Bienenleben auf dem Land sehr eintönig und alles andere als gesund. In der Stadt blüht hingegen immer etwas, es gibt weniger Pestizide. Der Demeter-Imker ist deshalb bereits mit zwei Dritteln seiner Völker in die Stadt gezogen. Die Entwicklung hält er mit technischen Messungen fest und wertet sie aus. So ergeben sich spannende Einblicke in das Bienenleben.

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